Musik durchs Dorf in Zeiten von Corona
Am Samstagabend den 09.05.2020 war es endlich wieder soweit! Die Feuerwehrkapelle Jöhlingen durfte nach 2 Monatiger Zwangspause zusammen musizieren und dabei den Bürgerinnen und Bürgern von Jöhlingen eine Freude bereiten. Vorausgegangen waren stundenlange Absprachen mit Landratsamt und Gemeinde, die unser Musikzugführer Klaus-Peter Sprißler federführend übernahm. Unter Einhaltung der gebotenen 2,5m Abstand und durch die Begleitung unserer Feuerwehrkameraden als „Ordner“ und „Abstandsaufpasser“ konnten 22 Musiker und Musikerinnen der Kapelle pünktlich um 18 Uhr in der Jahnstraße mit der Marschmusik durchs Dorf starten. Die Jöhlinger Straße entlang, vorbei am Hirtenbrunnen, Haus am Gängle, Eisdiele und Kirchplatz fanden wir nach 1,5 km bei der Firma TSQuadrat unser Ziel. Dort angekommen, zerstreuten sich die Musiker schnell – ganz nach den Vorgaben des „Social Distancing“.
Wir freuen uns über die zahlreichen positiven Rückmeldungen unserer Zuhöhrer und hoffen bald wieder einen musikalischen Lichtblick in diesen Zeiten setzen zu können.

Klopapier Challenge der FWK
Nachdem in den letzten Wochen immer mehr Vereine aus der Region an der sogenannten „Klopapier-Challenge“ teilgenommen hatten, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Feuerwehrkapelle Jöhlingen zur Teilnahme nominiert wurde. Unsere Musiker hatten viel Spaß beim Erstellen der kurzen Videosequenzen, die mit der Hilfe von Marco Zahn mit Musik unterlegt und als Video zusammengefügt wurden. Die musikalische Untermalung „Oregon“, von Jacob de Haan, hat die Feuerwehrkapelle bereits mehrfach aufgeführt, zuletzt 2016 bei unserem ersten Fabrikkonzert.

Vielen Dank an unsere Freunde vom Musikverein Berghausen für die Nominierung zur Klopapier-Challange.Viel Spaß beim anschauen von unserem Video! 😊Wir nominieren @Feuerwehrkapelle Sulzfeld@Musikverein Bauerbach @Musikverein WeingartenIhr habt nun 48 Stunden Zeit ein Video zu veröffentlichen. Schafft ihr es nicht, dann geht ein Kasten Bier nach jöhlingen 😄🍻

Gepostet von Feuerwehrkapelle Jöhlingen am Donnerstag, 30. April 2020

Vielen Dank an alle, die sich bei dieser Challenge beteiligt haben!

Auftritt beim Weihnachtsmarkt in Bretten

Am 13.12.2019 machte sich das Große Blasorchester auf den Weg nach Bretten, um dort auf dem dortigen Weihnachtsmarkt eine Stunde zu musizieren. Trotz des sehr regnerischen und windigen Wetters fanden sich einige Zuschauer auf dem Marktplatz ein. Durch unsere bunte Mischung aus traditionellen und neuen Weihnachtsliedern verzauberten wir die Zuhörer und verbreiteten eine weihnachtliche Stimmung.

Weihnachtsmarkt in Jöhlingen

Das Große Blasorchester musizierte am Sonntagabend beim Weihnachtsmarkt rund um den Speyerer Hof. Mit einem bunten Mix aus weltlichen und traditionellen Weihnachtsliedern konnte am 1. Adventsonntag, bei wunderbarem Weihnachtsmarkt-Wetter, eine super vorweihnachtliche Stimmung verbreitet werden. Gespielt wurde „Hark! The Herold Angel Sing“, „Jingle Bells“, „Happy X-Mas“, „Last Christmas“ und das Liebeslied „Perfect“. Mit den letzten Stücken „Die Winterrose“ und „Der Mond ist aufgegangen“ konnte die Feuerwehrkapelle ihre begeisterten Zuhörer zum Mitsingen bewegen.

Die Feuerwehrkapelle war auch wieder kulinarisch mit ihrer Rahmfleckbude vertreten. Vielen Dank an alle, die eine Schicht übernommen haben.

Feuerwehrkapelle gedenkt verstorbener Kameraden

Anlässlich des Totensonntags wurde in der evangelischen Kirche Wössingen der verstorbenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Walzbachtal gedacht. Pfarrerin Tomaïdes, Bürgermeister Özcan und Kommandant Schirmer hielten kurze Ansprachen und die Feuerwehrkapelle Jöhlingen umrahmte mit drei Stücken die festliche Zeremonie.

Überragendes  Kirchenkonzert der Feuerwehrkapelle Jöhlingen

„Ein phänomenales Konzert, das hoffentlich noch ganz viele Wiederauflagen erfährt“, so die spontanen Abschlussworte von Elisabeth Wolf, Vertreterin der katholischen Kirchengemeinde Jöhlingen. Dem konnten die vielen Besucher des Kirchenkonzertes der Feuerwehrkapelle Jöhlingen nur beistimmen, zeigten dies mit frenetischem Applaus und wiederholt stehenden Ovationen.  Manch Zuhörer wischte sich gar gerührt die Tränen aus den Augen und kommentierte Stückauswahl und Interpretation  mit „zum Heulen schön“!

Das große Blasorchester der Feuerwehrkapelle unter der souveränen Leitung von Jürgen Knam gab nach vier Jahren am Ewigkeitssonntag wieder ein Kirchenkonzert mit zum Teil sehr außergewöhnlichen und anspruchsvollen Werken. Zweifellos das Highlight und auch das schwierigste Stück des Abends war „Die Krone der Schöpfung“, das Udo Jürgens bereits 1999 als Mahnmal gegen Rassismus, Krieg und Umweltzerstörung komponierte. Ein aufwühlender und sensationeller Hörgenuss bot sich dem gebannt lauschenden Publikum, eindrucksvoll in Szene gesetzt und stilistisch ausgefeilt  von den einzelnen Registern, zusätzlich  untermalt mit Sprechpassagen und Gesang, was die Brisanz und Aktualität des Stückes noch unterstrich.

Nicht minder bemerkenswert und hervorragend gespielt waren auch die übrigen Stücke des Abends, so zum Beispiel zwei, mit denen die Feuerwehrkapelle unlängst den zweiten Platz bei einem Wettbewerb erzielte: „Gabriellas Song“ aus „Wie im Himmel“ und „Der Mann in der eiserenen Maske“, hierbei gingen besonders die Flötensoli den Zuhörern unter die Haut.

Mit „Queens Park Melody“ und „Friends for Life“ kamen auch Originalkompositionen für Blasorchester zum Zuge und beide Stücke fügten sich wunderbar in die Stimmung und Atmosphäre der St. Martinskirche ein, ebenso wie das Horntrio der Kapelle, das den Tenor Stephan Keller zur Waldandacht eindrucksvoll begleitete.  Zu guter Letzt spannten Ed Sheerans „Perfect“ und Elvis Presleys legendäres „Falling in Love“ den Bogen zur romantischen Pop-Ballade, und auch diese waren wunderschön und mit viel Gefühl interpretiert.

Bei einem ersten Glühwein in gemütlicher Runde ließen Musiker und Zuhörer auf dem Kirchplatz anschließend das Konzert noch einmal Revue passieren und den Abend gemütlich ausklingen.

Zu hören sein wird die Feuerwehrkapelle schon bald wieder auf den Weihnachtsmärkten in Jöhlingen und Bretten, dann allerdings mit weniger konzertanter, sondern eher adventlicher Stückauswahl.